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12|06|2016  Das SF JAHR wird ausgezeichnet ...

... und zwar mit dem Kurd Laßwitz Preis in der Kategorie »Sonderpreis für einmalige herausragende Leistungen im Bereich der deutschsprachigen Science Fiction 2015«. Das freut uns sehr, und wir fühlen uns geehrt! Zur Erläuterung vielleicht: Letztes Jahr erschien im Spätsommer bei Golkonda, nach sensationellen 29 Ausgaben im Münchner Heyne Verlag, Das Science Fiction Jahr 2015, ein Kompendium zu den SF-Ereignissen in allen Medien, mit 648 Paperbackseiten eines der umfangreichsten und aufwändigsten Einzelprojekte, die wir bisher gestemmt haben.

Überschattet wurde »unser« erster Band spürbar vom Tod Wolfgang Jeschkes, dem wir, natürlich, einen umfangreichen Nachrufteil widmeten. Wahrscheinlich hätte es ihm gefallen, dass auch die erste Ausgabe, die ohne seine tatkräftige Unterstützung entstanden ist, auf ein breites und fast ausschließlich positives Medien- und LeserInnenecho gestoßen ist. Mich persönlich freut bei diesem Unternehmen besonders, dass die beiden Herausgeber im »richtigen Leben« bei großen, konkurrierenden Verlagshäusern tätig sind (Sascha Mamczak eben bei Heyne und ich bei S. Fischer) und trotzdem gemeinsam hinter einem solchen Projekt stehen. Dass wir nun gemeinsam ausgezeichnet werden, ist dabei umso schöner.

         

Wobei es mir ein großes Anliegen ist, diese Gelegenheit zu ergreifen und mich bei all jenen zu bedanken, die es ermöglicht haben, dass das SF JAHR übergangslos und auf dem gewohnten Niveau weitergeht: natürlich das Golkonda-Team um BenSwerk und Hardy Kettlitz, ohne das hier rein gar nichts laufen würde; die Spartenredakteure, die sich eigenverantwortlich und mit großem Engagement um die Rezensionsblöcke kümmern: Andy Hahnemann, Martin Heidel, erneut Hardy Kettlitz und Alexander »molosovsky« Müller; und alle Autorinnen und Autoren, alte wie neue, die − was wohl niemand wundern wird, für ein bescheidenes Honorar − erstklassige Texte abliefern, und das hoffentlich noch viele Jahre lang.

Das Science Fiction Jahr 2016 ist natürlich bereits seit Monaten in Arbeit, die ersten Beiträge gehen gerade in den Satz, weitere werden redigiert, auf so manches warten wir noch. Und auch wenn ich (und nicht nur ich) manchmal darüber fluche, mir ein so aufwändiges Projekt ans Bein gebunden zu haben, zählt das alles nicht mehr, wenn das Buch dann endlich fertig ist, die tollen Rückmeldungen eintreffen − und dann auch noch ein Preis die Arbeit krönt. Danke!