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2015|04|08  Zum Kurd-Laßwitz-Preis ...

... für die besten Science-Fiction-Werke des Jahres 2014 sind gerade die Nominierungen veröffentlicht worden, und Golkonda ist sage und schreibe sechs Mal vertreten: Ted Chiang ist mit seinem zweiten Sammelband Das wahre Wesen der Dinge im Rennen um das beste ausländische Werk, unsere Gestalterin Benswerk hat es mit ihrem Umschlag zu Thomas Zieglers Die Stimmen der Nacht unter die zehn besten Grafiken geschafft, die Herausgeber der großen Strugatzki-Werkausgabe wurden in der Kategorie »Sonderpreis für langjährige Leistungen« nominiert, und ...

... von sieben Übersetzungen, die sich um die Ehre streiten, die beste zu sein, stammen immerhin drei aus unserer Wörterschmiede: Wieder ist Ted Chiang mit Das wahre Wesen der Dinge vertreten, übertragen von Karin Will; außerdem Die Stunde der Rotkehlchen von Jo Walton, übertragen von Nora Lachmann; und last not least Die Bewegung von Licht in Wasser, die Autobiographie von Samuel R. Delany, übertragen von Jasper Nicolaisen.

         

Ich freue mich sehr, dass unsere − zu wesentlichen Teilen ehrenamtliche − Arbeit auf diese Weise gewürdigt wird und möchte an dieser Stelle vor allem die drei LektorInnen nennen, welche die nominierten Übersetzungen betreut haben, denn diese sind im Allgemeinen noch unsichtbarer als die Übersetzer, obwohl sie einen beträchtlichen Beitrag zur Qualität der Texte leisten: Birgit Herden hat die Erzählungen von Ted Chiang redigiert, Robert Schekulin verantwortet die Alternativwelt-Krimitrilogie von Jo Walton, und Andy Hahnemann hat sich dem komplexen Leben von Samuel R. Delany gewidmet.

So, und jetzt bin ich sehr gespannt, wer letztlich als Gewinner durchs Ziel gehen wird. Wer einen Gesamtüberblick über alle nominierten Personen und Werke haben möchte, findet diesen, neben weiteren Informationen über den Kurd-Laßwitz-Preis, hier.