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29|09|2011  Joe R. Lansdale ...

... gehört schon seit anderthalb Jahrzehnten zu meinen Lieblingsautoren: Kennengelernt habe ich ihn über einen Übersetzungsauftrag für die tolle, auf Deutsch bei Bastei erschienene Anthologie Offenbarungen (im Original Revelations, hrsg. von Douglas E. Winter), in der ein Kurzroman enthalten war, der später im Shayol Verlag unter dem Titel Sturmwarnung als Einzelband vorgelegt wurde und immer noch lieferbar ist.

Umso mehr freut es mich, dass Gauklersommer, unser neuster Roman des texanischen Meistererzählers, aktuell auf Platz 4 der KrimiZEIT-Bestenliste eingestiegen ist und damit neben so großartigen Autoren wie Didier Daeninckx und Peter Dexter zu Ehren kommt. Bei Golkonda sind mittelfristig drei weitere Romane von Lansdale in Vorbereitung (als Nächstes wird im März 2012 A Fine Dark Line unter dem Titel Ein feiner dunkler Riss erscheinen), und so sind wir für die Unterstützung, die uns die Krimi-Experten von Arte und Zeit angedeihen lassen, äußerst dankbar. Noch nie gab es einen besseren Zeitpunkt, diesen wunderbaren Autor kennenzulernen ...

 

24|09|2011  Captain Future ...

... ist der FAZ aktuell eine ganze Doppelseite wert, was wir keinem Geringeren zu verdanken haben als Dietmar Dath. In der heutigen Ausgabe erzählt er unter dem Titel »Das Sternenkind in Syntheseide« Grundlegendes über Science Fiction im Allgemeinen und Captain-Future-Autor Edmond Hamilton im Besonderen. Von unserer Ausgabe der Verschollenen Abenteuer ist er so begeistert, dass ich diese Passage natürlich unbedingt zitieren muss:

»... hierzulande sind seit 2010 zwei Bände mit deutschen Erstveröffentlichungen in makellosen, die charmante Kurzatmigkeit und den irren Erfindungsreichtum der Originale gestochen scharf abbildenden Übersetzungen von Frauke Lengermann erschienen ...« Nur zur Sicherheit: Diese beiden Bände heißen Die Rückkehr von Captain Future und Der Tod von Captain Future und sind direkt bei uns oder im wohlsortierten Buchhandel erhältlich. Das gibt mir auch die Gelegenheit, darauf hinzuweisen, dass wir im März 2012 mit dem Band Der Sternenkaiser eine Gesamtausgabe aller Captain Future-Romane in Neuübersetzung starten, selbige natürlich aus der Feder der so hochgelobten Frauke Lengermann.

         

Außerdem gibt Dietmar Dath in seinem Artikel noch einen Hinweis zur weiteren Lektüre: »... wer das alles genau wissen oder überhaupt eine umfassende Darstellung samt Würdigung und Kritik von Hamiltons Leistungen kennenlernen will, wird zur 2003 erschienen Monographie Edmond Hamilton − Weltenzerstörer und Autor von Captain Future des deutschen Experten Hardy Kettlitz greifen müssen.« Selbiger Experte ist als Setzer und Programmberater nicht nur einer der wichtigsten Stützen unseres Verlages, sondern hat auch die Nachwörter zu unseren beiden Captain Future-Bänden verfasst. Wer möchte, kann die im Shayol Verlag erschienene Monografie glech bei uns mitbestellen − an Privatkunden liefern wir sie gerne zusammen mit unseren Büchern aus.

 

19|09|2011  Gute Besprechungen ...

... wärmen des Verlegers Herz. Heute traf ein Ausschnitt aus dem Berliner Tagesspiegel vom 13. September 2011 ein, in dem Paul Imhoff, zugegeben mit etwas Verspätung, Kahlschlag rezensiert, den ersten bei Golkonda erschienenen Roman des texanischen Erzählers Joe. R. Lansdale. Unter dem Titel »Erst Opfer, dann Sheriff: Eine Frau mit Biss« bringt es die Rezension immerhin auf eine halbe Spalte und berichtet über »eine packende Geschichte voll herber Poesie und kantigen Dialogen«. Wir bedanken uns und hoffen auf viele neue Lansdale-Leser.

Ein Hinweis auf eine weitere Rezension, dieses Mal online auf der Seite des Rollenspiel-Almanach, hat mich bereits vor 14 Tagen erreicht, und ich freue mich wirklich sehr, dass unsere Captain Future-Bände auch von den Fans begeistert aufgenommen werden. Darf ich ausführlich zitieren?

»Die flüssige und ordentliche Übersetzung von Frauke Lengermann ist äußerst gut gelungen (...) Die sorgfältige Aufmachung als Klappenbroschur und das wirklich informative Nachwort beider Bände, geschrieben von Hardy Kettlitz, über Leben und Werk von Edmond Hamilton samt bibliografischen Hinweisen zur Erstpublikation inklusive Titelbildabdruck der Magazinausgaben und Besprechung der Bastei-Comics ist Gold wert. Der Golkonda Verlag kündigte an, dass Neuübersetzungen der Romane 1-20 ebenfalls in Planung seien. Wir dürfen uns also freuen, im Regal Platz für weitere Bücher machen zu dürfen. Kaufen. Lesen. Lieben.«

In ganzer Länge (jede Erzählung der beiden Bände Die Rückkehr von Captain Future und Der Tod von Captain Future wird vorgestellt) ist die Besprechung hier nachzulesen − meinen Dank an Dominik Dießlin.

 

15|09|2011  Der dritte Band ...

... der Strugatzki-Edition befindet sich inzwischen in der Buchbinderei. Ich bin heute in den Wedding gefahren, genau genommen zur Firma Dowerg, wo die gedruckten und fadengehefteten Bögen liegen und darauf warten, weiterverarbeitet zu werden. Im Moment steht noch die Lieferung des speziellen roten Leinens aus, dann kann es losgehen.

Konkrete Anlässe für meinen Ausflug an diese Produktionsstätte gab es zwei: Einmal hatte ich heute Vormittag die 222 Blätter, die vorne in jeden Band eingebunden werden, von Hand mit einer Nummer versehen. Zum anderen habe ich mir vor Ort die beiden Musterexemplare angeschaut, die von jedem neuen Strugatzki-Band angefertigt werden, bevor das Okay zur Weiterverarbeitung gegeben wird. Dabei werden die letzten Fragen geklärt, die letzten Probleme ausgeräumt.

Und um das Warten auf Band 3 zu überbrücken, hier noch ein Hinweis: Am Sonntag bringt Deutschlandradio Kultur kurz nach Mitternacht eine längere Sendung über die Brüder Strugatzki, in der auch unser Herausgeber Erik Simon zu Wort kommt.

 

11|09|2011  Ein Interview ...

... mit dem Verleger hat der äußerst rührige Eric Hantsch in den letzten Wochen per E-Mail geführt. Jetzt ist es hier im Netz zu lesen. Darin plaudere ich darüber, wie es so läuft im Golkonda-Verlag, was wir in nächster Zeit geplant haben und wie das alles überhaupt gekommen ist. (Wobei ich zum Zeitpunkt des Interviews noch nicht wusste, dass Hiobs Spiel 3 bei uns erscheinen wird, sonst hätte ich das natürlich erwähnt − siehe dazu auch den Blogeintrag vom 06|09|2011.)

 

06|09|2011  Hiobs Spiel 3 ...

... wird im Herbst 2012 bei Golkonda erscheinen. Ich habe lange darauf gewartet, dies schreiben zu dürfen, doch jetzt ist es offiziell. Gestern Abend hat Tobias O. Meißner im Rahmen der SF-Lesereihe im Brecht-Haus den Vertrag für den dritten Band, der den Titel »Verlierer« tragen wird, unterzeichnet.

Hiobs Spiel zählt für mich, neben anderen Werken Meißners, zum Besten, was die zeitgenössische deutschsprachige Literatur zu bieten hat − auf einem vergleichbaren Niveau schreibt heute allenfalls Dietmar Dath. Wenn mir also auf diesen Bildern die Freude nur bedingt anzusehen ist, dann liegt das wohl daran, dass ich es noch immer nicht richtig fassen kann.

Deshalb heute hier nicht mehr als der Hinweis, dass das Buch bereits vorbestellt werden kann. Und ich werde jetzt im stillen Kämmerlein eine gute Flasche Rotwein aufmachen. Danke, Tobias!

Fotos © 2011 by Frank Böhmert

 

03|09|2011  Science Fiction ist in Berlin ...

... erfreulicherweise recht vielfältig vertreten, von (m)einer Fachbuchhandlung, in der man nicht nur ein Riesenangebot an Büchern der Sparten SF, Fantasy und Horror findet, sondern auch hervorragend beraten wird, bis hin zu einem Club engagierter Fans, der sich einmal im Monat trifft und ein interessantes Programm zu bieten hat. Das Brecht-Haus gehört für gewöhnlich allerdings nicht zu den Anlaufstellen für Phantastikleser.

Das hat sich in den letzten Monaten ein wenig geändert, denn dort durften Andy Hahnemann und meine Wenigkeit bisher drei Veranstaltungen zum Thema SF in deutschen Landen präsentieren. Nach Andreas Eschbach, Sascha Mamczak & Joachim Körber und zuletzt Angela & Karlheinz Steinmüller werde ich nächsten Dienstag zusammen mit Marcus Hammerschmitt und Tobias O. Meißner auf dem Podium sitzen. Beide sind keine Unbekannten, haben Sie doch bereits zahlreiche Romane veröffentlicht.

Allerdings bewerbe ich diese Lesung nebst Diskussionsrunde nicht nur, weil ich diese Autoren schätze und auf regen Zuspruch hoffe, sondern weil wir für alle Fans von Tobias O. Meißner und vor allem einer ganz bestimmten Serie dort eine Überraschung parat haben werden. Mehr will ich jetzt noch nicht verraten, außer: Das Warten hat in absehbarer Zeit ein Ende.

Welches Warten? Tja, kommt am Dienstag, den 6. September um 20 Uhr ins Brecht-Haus, dann werdet Ihr es erfahren. Oder werft nächste Woche wieder einen Blick auf dieses Blog ...